Yin und Yang / Sonnenverlauf

Wörtliche Übersetzung:
Yin – Schattenseite eines Berges
Yang – Sonnenseite eines Berges
 
Yin und Yang sind Urgewalten, die die Ursache für den unaufhörlichen Wechsel aller Dinge sind.
 
 Yin und Yang im Feng Shui
 
Das Yin und Yang Symbol (siehe Abb. oben) bildet einen Kreis, der zwei ineinander bewegte Flächen enthält (hell und dunkel), die jeweils den Samen des Gegenteils in sich tragen, was mit einem Punkt dargestellt wird.
Die Dualität von Yin und Yang beschreibt das Prinzip, das die Welt erfahrbar macht. Helligkeit kann erst durch Dunkelheit in Erscheinung treten. Erst durch das absolute Yin oder auch die Leere und das Entstehen oder Hinzukommen von Yang ist eine Verwandlung, ein Prozess oder eine Bewegung möglich.
Dieser Prozess äußert sich durch Zyklen und einen ständigen Wechsel von Yin und Yang.
Diese Zyklen kann man z.B. an den Übergängen vom Tag zur Nacht sowie an den Jahreszeiten beobachten. Befinden sich beide Kräfte im Gleichgewicht, herrscht Harmonie. Eines der Ziele im Feng Shui ist es, diese Harmonie zu schaffen. Im Feng Shui drückt sich dieses Bestreben nach Harmonie darin aus, Farben, Materialien, Formen etc., also im Grunde alles was den Menschen umgibt, in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.
 
Aufgrund des Sonnenverlaufes, der Himmelsrichtung, kann man die einzelnen Räume eines Wohnhauses eher Yin bzw. Yang zuordnen. So gehören die Räume auf der Ost-, Südost- und Südseite eines Hauses zu Yang und die Räume auf der West-, Nordwest- und Nordseite eines Hauses zu Yin. Die Räume im Südwesten und Nordosten ordnet man Yin und Yang zu.
Je nach Raumnutzung kann die Verteilung unterschiedlich sein, so braucht z.B. ein Schlafzimmer mehr Yin und ein Arbeitszimmer mehr Yang.
Beispiele:

Yin Yang
weiblich männlich
dunkel hell
Schatten Licht
Mond Sonne
Ruhe Bewegung
passiv aktiv
weich hart